Verschiedenes

Gefahr im Essen – Zusatzstoffe können Gesundheitsschäden hervorrufen

Rund sieben Kilogramm Zusatzstoffe werden von einem deutschen Konsumenten jährlich verzehrt – meist ohne dessen wissen. Dabei sind E-Nummern schon vor Jahren in die Kritik geraten, da einige als gesundheitlich bedenklich gelten. Dabei ist es schwierig, die Übersicht zu behalten: Rund 300 Zusatzstoffe erlaubt die EU derzeit, 250 stehen in Verdacht Allergien, Krebs oder andere Krankheiten auszulösen. Auch wenn andere Quellen die Hälfte der Zusatzstoffe als unbedenklich kennzeichnet, sind vor allem die Wechselwirkungen von verschiedenen E-Nummern kaum untersucht, obwohl gerade hier ein besonders gesundheitsschädliches Potential vermutet wird. Sind die Stoffe einmal zugelassen, wird dieser Status auch dann nicht geändert, wenn neue, bedenkliche Studien auf eine Gesundheitsgefährdung hinweisen. Deswegen ist eine Beschäftigung mit den Zusatzstoffen sinnvoll, vor allem für Familien mit Kindern, da diese stärker auf die Stoffe reagieren. Grundsätzlich gilt: Je stärker ein Lebensmittel verarbeitet ist, umso häufiger kommen E-Nummern darin vor.

Universal-Impfstoff gegen Grippe bald möglich?

Impfstoffe gegen Viren zu entwickeln, ist sehr schwer. Das liegt daran, dass Impfstoffe normalerweise die Oberflächen der Viren erkennen, Viren sich und ihre Oberfläche jedoch sehr schnell ändern. Das macht es nicht nur schwierig, dauerhaft wirkende Impfstoffe zu finden. Die charakteristischen Informationen der verschiedenen Virenstämme unterscheiden sich häufig auch so stark, dass sie jeweils einen eigenen Impfstoff benötigen, da Antikörper auf andere Stämme neu reagieren müssen. Dies galt bislang gerade bei Grippeviren. Die Suche nach einem Universal-Impfstoff gegen verschiedene Grippeviren verlief deswegen jahrzehntelang erfolglos. Nun scheinen Wissenschaftler allerdings einen Durchbruch erreicht haben. Gary Nabel und sein Team entwickelten eine Vakzine, die verspricht, gegen weit mehr Grippeviren zu helfen, als herkömmliche Impfstoffe.

Gendiagnostik bei erblichen Krankheiten - Fluch oder Segen?

Viele heutige Gentests sind nicht in der Lage, wirklich Auskunft darüber zu erteilen, ob eine Krankheit tatsächlich auftreten wird, sondern können lediglich das Risiko bestimmen. Zwar gibt es davon Ausnahmen (erblich bedingter Parkinson und Morbus Huntington), bei einem Großteil der Krankheiten ist dies jedoch nicht der Fall.

Ist vegane Ernährung ungesund?

 
Darüber, dass vegane Ernährung so ungesund ist, wie häufig angenommen wird, gibt es keine wissenschaftlichen Belege. Zwar gibt es Studien, die darauf hindeuten, dass Mangelerscheinungen unter Veganer weit verbreitet sind, allerdings kann dafür in vielen Fällen angenommen werden, dass sie die Betroffenen nicht ausreichend mit ihrer Ernährung auseinandersetzen. So sind viele Veganer erstaunlich unaufgeklärt darüber, auf welche Mineralien und Vitamine sie besonders achten müssen. Auf der Gegenseite gibt es eine Vielzahl an gesicherten Studien, die belegen, dass der übermäßige Verzehr von Fleisch und anderen tierischen Produkten das Risiko für Übergewicht, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs, Diabetes, Gicht, Rheuma, Arthrose, Alzheimer und Allergien erhöht. Unabhängig davon, für welche Ernährungsform man sich entscheidet, ist es also wichtig, sich darüber bewusst zu sein, was man in welchem Maße konsumieren sollte.

Polnische Pflegekräfte - eine Alternative?

24 Stunden Pflege ist mit den dafür vorgesehenen Pflegesätzen fast nicht zu bezahlen. Kein Wunder also, dass Pflegekräfte aus dem osteuropäischen Ausland für viele eine attraktive Alternative sind. Allerdings ist Vielen unklar, ob diese tatsächlich legal ist. Vermittlungsagenturen wie Diadema bieten hier etwas mehr Sicherheit. Die Pflegekräfte können so nicht scheinselbstständig sein, sondern werden auf legale Art in deutsche Haushalte vermittelt.