Down Syndrom – Mythen und Wahrheiten

Um das Down-Syndrom ranken sich viele Mythen. Mal heißt es, das Down-Syndrom wäre sehr selten, mal heißt es, Menschen mit Tisomie 21 wären immer glücklich... Aber was davon ist wahr und was wirklich nur ein Mythos?

Mythos 1: Das Down-Syndrom ist selten.
Das Down-Syndrom ist weit häufiger, als viele annehmen. Es ist die häufigste Chromosomenaberration bei Neugeborenen. Je nach Quelle hat jedes 500. bis 800. Kind ein zusätzliches 21. Chromosom. In Deutschland leben schätzungsweise zwischen 30.000 – 50.000 Menschen mit Down Syndrom.

Mythos 2: Menschen mit Down Syndrom werden nicht alt.
Durch die verbesserten medizinischen Möglichkeiten haben Menschen mit Down Syndrom inzwischen eine Lebenserwartung von über 60 Jahren, die sich weiterhin stetig an die durchschnittliche Lebenserwartung angleicht.

Mythos 3: Das Down-Syndrom wird vererbt.
Trisomie 21 wird nur in 1 % aller Fälle vererbt. Die Wahrscheinlichkeit, ein Kind mit Down Syndrom zu bekommen steigt jedoch wesentlich mit dem Alter der Mutter. Auch ein hohes Alter des Vaters scheint das Risiko zu vergrößern.

Mythos 3: Die meisten Kinder mit Down Syndrom haben alte Eltern.
Das stimmt deswegen nicht, weil junge Familien mehr Kinder bekommen.

Mythos 4: Alle Menschen mit Down Syndrom haben schwere geistige Behinderungen.
Wir sehr das Down-Syndrom die kognitive Entwicklung verzögert oder verhindert, ist individuell unterschiedlich. Inzwischen sind sogar drei Menschen mit Down Syndrom und Hochschulabschluss durch die Medien bekannt geworden. Wesentlich bei der Entwicklung der Intelligenz ist eine individuelle Förderung, die immer häufiger und immer besser durchgeführt wird.

Mythos 5: Menschen mit Down Syndrom sind immer glücklich.
Menschen mit Down Syndrom haben Gefühle wie jeder andere Mensch und sind sogar anfälliger für Depressionen.

Mythos 6: Menschen mit Down Syndrom können kein selbstständiges Leben führen.
Wie auch bei der Intelligenz ist es von Individuum zu Individuum unterschiedlich, in welchem Maße sie ihr Leben selbstständig gestalten können.

Mythos 7: Menschen mit Down Syndrom können keine Beziehungen führen.
Menschen mit Down Syndrom verfügen über die gleichen Emotionen wie jeder Mensch. Sie können daten, heiraten oder enge Freundschaften knüpfen. Inzwischen sind sogar 29 Paare überliefert, in denen beide Down Syndrom und gemeinsame Kinder haben.



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