Down-Syndrom

Down Syndrom – Mythen und Wahrheiten

Um das Down-Syndrom ranken sich viele Mythen. Mal heißt es, das Down-Syndrom wäre sehr selten, mal heißt es, Menschen mit Tisomie 21 wären immer glücklich... Aber was davon ist wahr und was wirklich nur ein Mythos?

FAQ Down-Syndrom und Sexualität

Lange Zeit wurde angenommen, dass das Down-Syndrom eine ewige Kindheit auslöst und somit sexuelle Gefühle nicht auftreten. Dies ist inzwischen widerlegt. Eltern, Lehrer, Ärzte und Neugierige stehen deswegen häufig vor folgenden Fragen:

Lebenszeit von Menschen mit Down Syndrom verlängern

Menschen, die unter Trisomie 21 leiden, gehen nicht häufig genug zum Arzt und werden dort nicht ausreichend behandelt. Dabei können typische Erkrankungen wie Schilddrüsen-Dysfunktionen, Parodontose oder atlanto-axialen Instabilitäten am besten behandelt werden, wenn sie früh erkannt werden.

Studien zum Down-Syndrom: Patienten glücklich, Eltern stolz, Geschwister zufrieden

In Deutschland werden über 90 % aller Kinder mit Down-Syndrom abgetrieben, wenn es im Vorfeld diagnostiziert wird. Da mit Einführung des neuen Bluttests keine invasiven Untersuchungen mehr notwendig sind, um die Abweichung des Erbguts festzustellen, ist davon auszugehen, dass die Zahl der Diagnosen weiter steigen wird. Rechtlich gesehen ist es zumindest prinzipiell möglich, die Schwangerschaft bis zum Entbindungstermin abzubrechen. Das Ziel dieser Regelung ist, Mutter und Kind mögliches Leid zu ersparen. Gerade beim Down Syndrom stellt sich die Frage jedoch stärker als jemals zuvor, ob „Leid“ tatsächlich die passende Beschreibung ist.