Medikamente

Fiebersenkende Mittel erhöhen die Ansteckungsgefahr

Fiebersenkende Mittel wie Acetylsalicylsäure, Paracetamol und Ibuprofen sind gängige Medikamente bei Grippe. Ihre schmerzmildernde und fiebersenkende Wirkung kann ein Großteil der Symptome deutlich abschwächen und den Krankheitsverlauf erträglicher machen. Neue Forschungsergebnisse weisen darauf hin, dass sich durch sie nicht nur die Krankheitsdauer verlängert, sondern auch die Ansteckungsgefahr für Kontaktpersonen steigt.

Pflaster gegen Epilepsie und Parkinson entwickelt

Bei Epilepsie und Parkinson ist es schwierig, eine gleichmäßige Verteilung der Arzneimittel über den Tag zu erreichen und die Notwendigkeit der Einnahme rechtzeitig zu erkennen. Noch dazu dürfen viele Medikamente nicht gleichzeitig mit der Nahrung eingenommen werden. Ein intelligentes Pflaster soll die Medikamenteneinnahme in Zukunft wesentlich erleichtern und so die Lebensqualität von chronisch Kranken steigern.

Kombimittel meist sinnlos – Wichtige Information für die Erkältungszeit

Die meisten Kombi-Präparate eignen sich nur bedingt für die Behandlung von Krankheiten. Mehrere Wirkstoffe, die gegen eine Fülle verschiedener Symptome helfen sollen, sind dabei genauso wenig zu empfehlen, wie zwei kombinierte Mittel, die das gleiche Symptom bekämpfen sollen.

Leichte Schmerzmittel

Die häufigsten Wirkstoffe in weniger starken Schmerzmitteln sind Acetylsalicylsäure, Ibuprofen und Paracetamol. Auch wenn sie als vergleichsweise harmlos gelten, sollten sie mit Bedacht eingenommen werden, da auch sie den Körper belasten. Außerdem „stumpft“ der Körper mit der Zeit gegen die Schmerzmittel ab, was bedeutet, dass entweder mehr Wirkstoff eingenommen werden muss, oder sogar ein Umstieg auf härtere Schmerzmittel erforderlich ist. Gerade eine Einnahme vor oder nach Alkoholkonsum ist nicht empfehlenswert, da Wechselwirkungen auftreten und die Leber bei manchen Wirkstoffen, wie beispielsweise Paracetamol, doppelt belastet wird.

Was sind Generika?

Kommt ein neues Arzneimittel auf den Markt, ist es zunächst patentrechtlich geschützt. Nach 10 bis 15 Jahren läuft dieses Patent jedoch ab. Dies ermöglicht anderen Herstellern, den Wirkstoff zu nutzen. Sie stellen Kopien des Medikaments her, die verbessert sein können, aber in jedem Fall ungefähr bioäquivalent sein müssen. Das bedeutet, dass im Körper ähnlich viel Wirkstoff verwertet werden kann, wie beim Originalmedikament. Das Arzneimittel wird dann im Regelfall unter seinem internationalen Freinamen von anderen Pharmaunternehmen für wesentlich weniger Geld verkauft. Dies ist möglich, weil diese die Kosten der Erforschung sparen und Generika deswegen wesentlich kostengünstiger auf den Markt zu bringen sind. Außerdem ist der Konkurrenzdruck sehr groß, da meistens viele Generika zum gleichen Zeitpunkt erscheinen. Das bekannteste Beispiel für ein Generikum ist Acetylsalicylsäure (ASS). Es darf nur von Bayer unter dem Namen Aspirin vertrieben werden, es gibt jedoch zahlreiche Firmen, die den gleichen Wirkstoff günstiger unter anderen Namen anbieten. Generika dürfen allerdings unter bestimmten Voraussetzungen auch unter geschützten Markennamen vertrieben werden.