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Richtig trinken bei heißem Wetter

 

Wasser ist der Hauptbestandteil des menschlichen Körpers. Verlieren wir zu viel Flüssigkeit, sind Kopfschmerzen und Kreislaufprobleme mögliche Konsequenzen. Auch ohne körperliche Beschwerden leidet die Leistungsfähigkeit des Gehirns. Bereits 3 Prozent Flüssigkeitsverlust reichen aus, damit das Wohlbefinden erheblich nachlässt. Ein Teil der verlorenen Flüssigkeit nehmen wir über die Nahrung wieder auf, der Rest muss durch Getränke ergänzt werden. Die Empfehlung liegt normalerweise zwischen 1,5 bis 2 Liter Wasser. Bei Hitze oder sportlichen Aktivitäten steigt der Bedarf jedoch deutlich, weswegen bei heißem Wetter das Doppelte empfohlen wird. Wer Sport treibt, sollte mindestens einen halben Liter Wasser pro Stunde mehr trinken. Der Körper kann jedoch nur ungefähr 0,2 l Wasser pro Viertelstunde aufnehmen. Deswegen ist regelmäßiges Trinken genauso wichtig wie viel zu trinken, da große Mengen vom Körper wieder ausgeschieden werden. Ein Glas Wasser oder Fruchtsaft sollte deswegen den Start in den Tag begleiten. In der Nacht verliert der Körper mindestens einen halben Liter Flüssigkeit, was möglichst schnell ausgeglichen werden sollte.

Leichte Schmerzmittel

Die häufigsten Wirkstoffe in weniger starken Schmerzmitteln sind Acetylsalicylsäure, Ibuprofen und Paracetamol. Auch wenn sie als vergleichsweise harmlos gelten, sollten sie mit Bedacht eingenommen werden, da auch sie den Körper belasten. Außerdem „stumpft“ der Körper mit der Zeit gegen die Schmerzmittel ab, was bedeutet, dass entweder mehr Wirkstoff eingenommen werden muss, oder sogar ein Umstieg auf härtere Schmerzmittel erforderlich ist. Gerade eine Einnahme vor oder nach Alkoholkonsum ist nicht empfehlenswert, da Wechselwirkungen auftreten und die Leber bei manchen Wirkstoffen, wie beispielsweise Paracetamol, doppelt belastet wird.

Krebs ist nicht immer gleich Krebs – ist eine neue Definition erforderlich?

Die Diagnose „Krebs“ ist für Patienten und Ärzten mit zahlreichen negativen Emotionen behaftet. Jeder weiß, dass ein bösartiger Tumor unbehandelt tödlich sein kann. Allerdings ist die Diagnose inzwischen häufig nicht so eindeutig, wie der Begriff andeutet. Es gibt Tumore, die keine große Gefahr bedeuten, ihr Wachstum einstellen und keine Metastasen bilden. Die gute Früherkennung führt zur Entdeckung zahlreicher solcher Tumore, die bei Patienten Todesangst auslösen und die Ärzte zu einer Behandlung zwingen, die jedoch nicht immer tatsächlich notwendig ist, dafür aber teils erhebliche Nebenwirkungen mit sich bringen.

Gibt es tatsächlich eine traditionelle chinesische Medizin?

Viele deutsche Patienten sehnen sich nach schonender, ganzheitlicher Medizin. Viele finden in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) genau dies. Dabei wird jedoch häufig vergessen, dass TCM ein Konstrukt ist, das mit der tatsächlichen traditionellen Medizin vergleichsweise wenig zu tun hat. Wer erwartet, eine seit Jahrtausenden erprobte Behandlungsweise kennenzulernen, muss enttäuscht werden. Tatsächlich entstand die TCM in ihrer heutigen Form in einer Kombination aus chinesischen Behörden und westlichen Heilpraktikern. Bereits Anfang des letzten Jahrhunderts wurden in China Stimmen laut, die die Abschaffung der traditionellen Medizin zugunsten der westlichen Schulmedizin forderten. Die Vorherrschaft des Westens wurde durch Wissensvorsprung erklärt und Reformer setzten sich für eine Hinwendung zur härteren Wissenschaft ein. Da mit der traditionellen Medizin jedoch viele Existenzen verknüpft waren, blieb sie auch nach bedeutenden Reformen in den 50er und 60er Jahren in Teilen erhalten.

Gefahr im Essen – Zusatzstoffe können Gesundheitsschäden hervorrufen

Rund sieben Kilogramm Zusatzstoffe werden von einem deutschen Konsumenten jährlich verzehrt – meist ohne dessen wissen. Dabei sind E-Nummern schon vor Jahren in die Kritik geraten, da einige als gesundheitlich bedenklich gelten. Dabei ist es schwierig, die Übersicht zu behalten: Rund 300 Zusatzstoffe erlaubt die EU derzeit, 250 stehen in Verdacht Allergien, Krebs oder andere Krankheiten auszulösen. Auch wenn andere Quellen die Hälfte der Zusatzstoffe als unbedenklich kennzeichnet, sind vor allem die Wechselwirkungen von verschiedenen E-Nummern kaum untersucht, obwohl gerade hier ein besonders gesundheitsschädliches Potential vermutet wird. Sind die Stoffe einmal zugelassen, wird dieser Status auch dann nicht geändert, wenn neue, bedenkliche Studien auf eine Gesundheitsgefährdung hinweisen. Deswegen ist eine Beschäftigung mit den Zusatzstoffen sinnvoll, vor allem für Familien mit Kindern, da diese stärker auf die Stoffe reagieren. Grundsätzlich gilt: Je stärker ein Lebensmittel verarbeitet ist, umso häufiger kommen E-Nummern darin vor.