Beetesaft (Rote Rübe)

Der Rote-Beete-Saft enthält die für die Ernährung so wichtigen kali-, kalk- und phosphorsauren Salze; sein Gehalt an leicht verdaulichem Zucker ist beträchtlich. Nicht umsonst wird er deshalb bei manchen Krankheitszuständen als Kraftquelle vorgeschlagen. So ließ z.B. Kneipp bei Grippe mit Vorliebe während der Krise roten Rübensaft schluckweise verabreichen. Nach unseren heutigen Anschauungen ist das eine vollkommen berechtigte Maßnahme, da ein fieberkranker Mensch nicht in erster Linie eiweiß- und fettreiche Nahrung, sondern namentlich reichliche Zufuhr von Mineralsalzen braucht, um die während der Krankheit entstehenden Körpergifte zu binden und über die Nieren aus dem Körper schaffen zu können.

Außerdem enthält der Saft noch in geringerer Menge Betain, Karotin und Saponine als Anregungsstoffe. Letzteren wird die verdauungsfördernde Wirkung des Saftes zugeschrieben. Diese äußert sich nicht nur in einer Anregung der Drüsentätigkeit, sondern auch in einer Erleichterung der Aufnahme mancher Nährstoffe durch die Darmwand.

Auf Grund dieser Wirkung kann der Saft bei manchen chronischen Leiden als Nahrungsergänzung (Diätetikum) gebraucht werden. In Frage kommen Nierenerkrankungen chronischer Art, besonders empfindlicher Magen, Schwächezustände nach Operationen.

Im Verein mit anderen Gemüsesäften, wie Möhren und Tomaten, wurde roter Rübensaft auch zur Kräftigung von Lungenkranken angewandt.



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