Gurkensaft

Gurkensaft ist namentlich bei Fieber ein erfrischendes Getränk, dessen Reichtum an Mineralstoffen sich in einer allgemeinen Blutreinigung, Förderung und Anregung der Verdauung auswirkt. Aus diesem Grunde wurde der Saft mit anderen Gemüsesäften zusammen auch Lungenkranken als Zusatznahrung gereicht. Jedenfalls bildet er mit anderen Gemüsesäften zusammen ein gutes Diätetikum bei mancherlei Krankheitszuständen der Nieren und des Magens.

Sehr bekannt ist seine Anwendung als Schönheitsmittel. Zum Beispiel erhielten die mit dem Schälen von Gurken beschäftigten Arbeiterinnen binnen kurzem auffallend weiche Hände. Bei unreinem Teint und rauher Haut ist der Saft sowohl innerlich eingenommen, wie äußerlich aufgetragen, von guter Wirkung. Allerdings muss man zugleich auch die zusammensetzung der Ernährung berücksichtigen. Bekanntermaßen entstehen bei empfindlichen Personen nach dem Genuss von Fischen, Krebsen oder auch von Erdbeeren Rötungen auf der Haut; dies gilt nicht nur für die genannten Nahrungsmittel, sondern auch noch für alle schwer verdaulichen Speisen. Man darf also eine Kur mit Gurkensaft nicht durch stark gewürzte, fleischreiche Kost in Frage stellen, sondern muss sie vielmehr durch eine leicht verdauliche, vitaminreiche, vorwiegend pflanzliche Ernährung unterstützen. Eine gesunde Hautpflege darf natürlich nicht vergessen werden. Empfohlen wird bei der äußerlichen Anwendung von Gurkensaft eine Mischung mit einem Drittel Glyzerin. Mit dieser Mischung wird das Gesicht bei Hautunreinigkeiten oder unnatürlicher Rötung am besten allabendlich nach dem Waschen kräftig eingerieben. Es sei an dieser Stelle noch auf das Hautfunktionsöl "Olbaskraftöl" zur Körpermassage verwiesen.



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