Löwenzahnsaft

Löwenzahn wurde schon von den Kräuterheilkundigen des Mittelalters als Heilpflanze beschrieben.  Die Anwendung des Saftes zu Frühjahrskuren beruht auf alter Überlieferung. Tatsächlich verbürgt der reiche Gehalt der Pflanze an Alkalien wie Kali und Natron und an alkalischen Erden, wie Magnesia und Kalk eine blutreinigende Wirkung des Saftes, die sich bei verschiedenen Hautkrankheiten, z.B. Ekzemen, auswirkt, vorausgesetzt allerdings, dass auch die übrige Ernährung naturgemäß gestaltet wird.
Löwenzahn bewirkt eine Atmungsvertiefung von Blutzellen und Gewebe. Dadurch steigert er nicht nur die Darmbewegung, was sich bei Hartleibigkeit und Stuhlverstopfung (Obstipationen) auswirkt, sondern bringt Blutstauungen im Pfortadersystem, in Leber und Milz und im Unterleib zur Entspannung.
Auffallend ist die Anregung der Drüsentätigkeit, die wahrscheinlich nicht nur auf die reinigende Wirkung der Mineralstoffe, sondern auch auf die anregenden Stoffe Cholin, Saponin und Tararcin, einem Bitterstoff, zurückzuführen ist.
Tatsächlich wurde erst wieder in neuester Zeit die Gallenfluss befördernde Wirkung der Pflanze bestätigt. Aus dieser Wirkung heraus erklärt sich die Anwendung des Saftes bei Gelbsucht, Schwellungszuständen der Leber und bei Verstopfung, die auf Störungen der Gallen- und Lebertätigkeit zurückzuführen sind. An nährenden Inhaltsstoffen sei noch das Vorkommen von Zucker, Inosit und Inulin im Löwenzahn hervorgehoben.



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