Petersiliensaft

Da Petersilie ein wirksames ätherisches Öl, Apiol genannt, und außerdem noch das Glykosid Apiin und ein flüssiges Alkavid enthält, sind ihr zahlreiche Wirkungen auf das Allgemeinbefinden zuzuschreiben.

Die Wirkung beruht nicht nur in einer Förderung der Verdauung und der Nierentätigkeit, sondern auch in einer Anregung der Drüsentäötigkeit, was sich sowohl bei den Schweißdrüsen der Haut, den Milchdrüsen der jungen Mutter, als auch den inneren Drüsen Milz und Leber und in geringem Maße wohl auch bei den Keimdrüsen zeigt. Die Wurzel enthält in geringer Menge hormonartig wirkende Stoffe, sogenannte Telekinine.

Im Volke wird Petersilie nicht nur bei Appetitmangel und Magenschwäche, sondern auch bei Blasenleiden, wie Harnverhaltung und Blasensteinen, zur Anwendung gebracht. Bemerkenswert ist, dass zur Herbeiführung einer harntreibenden Wirkung die Einnahme nicht gesteigert, sondern im Falle eines Versagens nach zweitägiger Unterbrechung in geringerem Maße wieder aufgenommen werden soll.



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