Selleriesaft

Für die Herstellung von Selleriesaft wird sowohl die Knolle als auch das Kraut der Sellerie verwertet.

Der Sellerie wird neben einer bei Appetitmangel wertvollen Anregung der Verdauung auch eine Wirkung auf die Nierentätigkeit zugeschrieben. Letztere Wirkung äußert sich gerade bei Nieren- und Blasenleiden und auch bei harnsaurer Blutentmischung in einer Besserung. Deshalb eignet sich der Saft in Kombination mit Zinkraut- und Birkensaft. Auch bei Neigung zu Steinbildung wurden von Kneippärzten gute Beobachtungen mit Sellerie geschildert. Daneben kommen aber noch unmittelbare Wirkungen auf das Drüsensystem in Betracht.

Ebenso wie in der Bohnenschale sind auch in der Sellerie sogenannte Glykokinine vorhanden, Stoffe, die den Zuckerhaushalt in leichteren Fällen von Zuckerkrankheit zu regeln vermögen. Wenn außerdem eine Förderung der Blutzirkulation in den kleinen Beckenorganen festgestellt wurde, so ist es verständlich, warum Sellerie bei allerlei Mangelzuständen und deren nervösen Begleiterscheinungen eine Rolle zugeteilt wird (spricht doch der Volksmund die Wurzel sogar als Aphrodisiakum an).



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