Spinatsaft

Spinat ist nicht umsonst ein sehr geschätztes Gemüse, ist doch sein Gehalt an Natron, Eisen und Mangan und auch an Kalk beträchtlich. Dazu kommen noch ungiftige Saponine, deren verdauungsfördernde Wirkung bekannt ist und Karotin, das neben Chlorophyll auch im Spinatsaft enthalten ist und eine Anregung auf Wachstumsprozesse ausübt.

Wenn Spinat nun auch in Saftform erhältlich ist, so ist das für die Kinderernährung sehr zu begrüßen. Nun kann doch dem kleinsten Kind beim Übergang von Mutter- zu Kuhmilch schon der wertvolle Inhalt es Spinats vermittelt werden, auch wenn das Kind noch so klein ist, dass es selbst fein zerdrücktes Gemüse ablehnen würde. Die Wirkungen auf Bleichsucht und Blutarmut sind hinreichend bekannt. Die Förderung der Verdauung erstreckt sich sowohl auf die Sekretion der Magenschleimhaut und Bauchspeicheldrüse, als auch auf die Aufsaugung der Nahrung im Darm und die Aufhebung von Darmträgheit bei Kindern.

Die zugleich blutbildende und blutreinigende Wirkung rtägt in Verbindung mit Brunnenkressesaft zur Besserung von hartnäckigen Hautausschlägen bei.

Spinatsaft kann natürlich bei manchen chronischen Krankheiten mit anderen Gemüsesäften zusammen eine sehr leicht aufnehmbare Ergänzungskost bilden, die die Erhöhung der Verträglichkeit stärke- und fetthaltiger Nahrung zur Folge hat. Bei Nierenkrankheiten und Neigung zu Nierensteinen wird von Spinat abgeraten.



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