Tomatensaft

Jedermann glaubt, dass aus der saftreichen Tomate verhältnismäßig leicht ein wohlschmeckender Saft herzustellen sei; wer aber einigermaßen Bescheid weiß, wird erfahren haben, dass die in der Tomate enthaltenen Kerne bei der Mitverarbeitung ihren ganzen Bitterstoffgehalt dem Saft mitteilen. Es besteht also in erster Linie die technische Schwierigkeit, bei der Herstellung die Tomatenkerne weder zu zerquetschen, noch in den Saft gelangen zu lassen. Nur so kann ein vollwertiger Saft entstehen, der dann seines würzigen Geschmackes wegen nicht nur als verdauungsförderndes Diätetikum am Krankenbett verwertet werden kann, sondern auch bei der Herstellung von Suppen, Soßen für die Fleischspeisen und namentlich als Erfrischungsgetränke eine Rolle spielen wird. Ausgezeichnet mundet die Verbindung von süßer Sohne mit Tomatensaft. Natürlich kann man auch Pudding oder Eiscreme mit Tomatengeschmack unter Verwendung von Tomatensaft herstellen.

Schließlich muss aber noch auf die Wertstoffe des Tomatensaftes hingewiesen werden, die ihn zu einer wertvollen Beikost für das Kleinkind machen.

Auch am Krankenbett ist der Saft ein willkommenes Erfrischungsgetränk. Seine kräftigende Wirkung wird dem Genesenden ebenfalls zustatten kommen. Allerdings muss beachtet werden, dass manche Menschen mit sehr empfindlichen Magen den Fruchtsäuregehalt des Tomatensaftes nicht vertragen können.



**********
Diese Information ersetzt keinesfalls einen Besuch beim Arzt oder Heilpraktiker oder eine Beratung in einer Apotheke! Durch die Inhalte dieser Seite können weder Diagnosen gestellt werden, noch eine Heilbehandlung eingeleitet werden.
Bei vielen der Artikel, Tipps und Tricks handelt es sich um Rezepte, die schon mehr als 100 Jahre alt sind. Sie sind daher nicht auf dem neuestem wissenschaftlichen Stand.
**********