Baldriantee

Die Verwendung von Baldrian in der Heilkunde ist uralt. Schon Hippokrates, der große griechische Artzt des Alterums, erwähnt ihn.

Die Wurzel der Pflanze enthält eine Reihe von Wirkungsstoffen, unter denen Valeriansäure, Valerianöl und Baldriangerbsäure erwähnenswert sind.

Die Wirkung des Baldriantees erstreckt sich vor allem auf die Nerven und äußert sich in einer Beruhigung und Lösung von Krampfzuständen und in einer Regelung der Herztätigkeit. Ebenso wird er Frauen bei nervösen Zuständen gegeben. Kindern, die infolge Würmern an Krämpfen leiden, wird Baldriantee gereicht (1 Teelöffel auf 1 Tasse; der Harn nimmt Baldriangeruch an).

Bei einer Kur mit Johanniskrautsaft ist Baldriantee ein guter Ersatz für Kaffee und chinesischen Tee, besonders da er Reizbarkeit und Nervosität beeinflusst und damit die Ursachen von Schlaflosigkeit beseitigt.

Auf Grund seiner vielfachen Verwendung im Volk könnte man Baldrian als ausgesprochenes Beruhigungs- und Schlafmittel ansprechen, wenn wir nicht heute dank der Forschungen großer Ärzte wüssten, dass sehr viele Erscheinungen von Nervenschwäche und Nervenstörung, wie Hysterie, Trübsinn und andere Gemütsleiden mit seelischen Vorgängen eng verknüpft sind und durch seelische Behandlung gebessert werden müssen. Tatsächlich verlieren viele Menschen ihre nervöse Hast, sobald es ihnen im Leben zu ihrer Zufriedenheit geht. Trotzdem bringen Johanniskrautsaft und Baldriantee in vielen Fällen von Kopfschmerzen und nervösen Erscheinungen durch die beruhigende, schlafvertiefende Wirkung eine Erleichterung oder Besserung.



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