Frauenmanteltee

Frauenmantel enthält in erster Linie Gerbstoffe, daneben aber auch etwas Bitterstoff, Saponin und Harz.

Die alpine Pflanze, Silbermänteli genannt, wird in der Heilkunde besonders geschätzt.

Der Tee erhöht bei nervöser Abgespanntheit die Spannkraft infolge seiner allgemeinen Stoffwechselförderung. Bei Magen- und Darmkatarrh wird sein Gebrauch empfohlen. Nach Pfarrer Künzle soll seine Wirkung sich auch auf Unterleibsentzündungen erstrecken. Solche Leiden allerdings dürften nur von fachkundiger Hand erfolgreich behandelt werden.

Infolge der zusammenziehenden Eigenschaft wird bei Harnruhr eine günstige Wirkung mehrfach hervorgehoben.

Wenn auch der Gerbstoffgehalt des Frauenmantels geringer ist als derjenige der Eichenrinde, so kann man doch die Pflanze in fast der gleichen Weise auch äußerlich bei Wunden, langwierigen Eiterungen, Quetschungen, Geschwüren und Entzündungen in Form von Umschlägen verwenden.



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